Sprossen und Keimlinge – Superfood von der Fensterbank

Marie Pürschel
Marie Pürschel

Yogalehrerin

Namasté liebe Yogini, lieber Yogi!

Bestimmt hast du schon einmal etwas von Sprossen und Keimlingen gehört – diese wahren Nährstoffbomben können unseren Speiseplan sehr bereichern. Sie sind im Gegensatz zum ausgewachsenen Gemüse auch roh leicht bekömmlich. Des Weiteren ist das Saatgut nicht nur sehr ergiebig, es kann auch lange und gut gelagert werden; während die Sprossen bereits nach wenigen Tagen für den Verzehr bereit sind.

Um die Saaten keimen zu lassen, kannst du idealerweise Keimgläser benutzen (z.B. von Eschenfelder) oder auch ein einfaches Einmachglas mit einem feinmaschigen Netz, befestigt mit einem Gummi, verschließen.

Gern möchte ich dir meine 4 Lieblingskeimsaaten vorstellen: Mungbohnen, Brokkoli, Hafer und Buchweizen. Mungbohnenkeimlinge sind sehr eiweißreich und somit sättigend. Brokkolisprossen enthalten Senföl (Sulforaphan), welches das Immunsystem maßgeblich stärkt. Das Beta-Glucan in gekeimten Hafer sorgt für einen gesunden Darm, das Rutin im gekeimten Buchweizen für gesunde Gefäße.

Um die Saat keimen zu lassen, gib ein-zwei Esslöffel Saatgut in dein Glas und weiche es in Wasser ein (Hafer, Brokkoli und Buchweizen ca. 6-8 Stunden; Mungbohnen ca 12Stunden). Kipp dann das Wasser ab und spüle das Saatgut 2-3 Mal täglich mit Wasser. Das Wasser vom Buchweizen kann eine leicht schleimige Konsistenz haben – das ist normal. Nach etwa 2-3 Tagen sind deine Sprossen bereit für den Verzehr. Gekeimter Hafer und Buchweizen nutze ich gern als Müsli mit Banane und Apfel, gewürzt mit Zimt und Kardamom. Die aus den Mungbohnen- und Brokkolisprossen lässt sich ein ganz toller Salat herstellen, mit einem Dressing aus Erdnussmus und Sojasauce, gewürzt mit Ingwer und Chili, verfeinert mit geröstetem Sesam.

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